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23.07.2026

Wenn der Landratssaal zum Kino wird: Regierung von Oberfranken verleiht Preise für die besten Filme des SMV-Film-Wettbewerbs der Mittel- und Förderschulen „An unserer Schule spukt es!“

Fünf strahlende Gewinnerteams nehmen Preise entgegen

Es spukt an der Schule? Die Schülerinnen und Schüler der Schülermitverantwortung (SMV) der oberfränkischen Mittel- und Förderschulen gehen dem Rätsel auf den Grund. Was sie da wohl entdecken? Sind Geister wirklich böse? Fühlen sie sich nur ausgeschlossen? Oder steckt der Hausmeister dahinter?

Aufgabe des diesjährigen SMV-Film-Wettbewerbs unter der Überschrift „An unserer Schule spukt es!“ war es, eine gruselige Geistergeschichte zu erzählen. Dabei beweisen die Schülerinnen und Schüler der SMV in den Filmen viel Mut und setzen sich für Akzeptanz und Freundschaft und gegen Ausgrenzung ein. Zugleich demonstrieren die teilnehmenden Schulen ihre filmischen Qualitäten: Es werden Tricks und Effekte verwendet, um Spannung zu erzeugen, verschiedene Einstellungsmethoden erprobt und schauspielerische Höchstleistungen gezeigt.


Ausgezeichnet wurden:

 1. Platz: Werner-Grampp-Schule, Kulmbach

„Spuken – nur mit Respekt“ – auch Gespenster müssen das Spuken lernen! Erst im Keller vergessen und dann im Schulalltag als Mitschülerinnen und Mitschüler in der Klasse – wie das geht, zeigt der Film der SMV der Werner-Grampp-Schule.

2. Platz: Schule am Hofgarten, Coburg

„Raum 13“ – vor diesem Zimmer haben alle Angst. Die Schülerinnen und Schüler der SMV gehen der Sache auf den Grund und erlösen so einen gepeinigten Geist, dem in seiner Schulzeit übel mitgespielt wurde.

Schule am Martinsberg, Naila

„Heute Nacht um 24 Uhr!!“ – Wenn die Bücher aus dem Regal kippen, die Uhr von der Wand fällt und sogar die Schwimmbretter umherfliegen, dann spukt es in der Schule am Martinsberg. Nur die SMV kann herausfinden, was um Mitternacht im Schulhaus vor sich geht, während der Lehrer noch mit einem Stapel Hefte und dem ByCS-Messenger kämpft.

3. Platz: Don-Bosco-Schule Stappenbach, Burgebrach

„Es war einmal ein Horrorfilm“ – Wenn in der Don-Bosco-Schule Türen verschlossen und geisterhafte Klänge zu hören sind, dann bemerkt ein Schüler: „Also in einem Horrorfilm würde jetzt einer verschwinden“ und es verschwindet ein Mitschüler. Warum das so ist und wer dahinter-steckt, zeigt das Film-Team der SMV. Ob wohl alle Schülerinnen und Schüler nach dem Dreh wieder aufgetaucht sind?

Mittelschule Marktredwitz

“Mut und Freundschaft” – Nachsitzen macht keinen Spaß!“ Aber was drei Schülerinnen und Schüler in der nächtlichen Alexander-von-Humboldt-Schule erleben, lehrt den Zuschauer das Gruseln. Keine Lehrer, kein Licht und ein unheimliches Knurren. Wie kommen sie da nur wieder raus? Wären da nicht Herr Beer und Carlos!


Die Preise überreichte Stefan Kuen, Bereichsleiter Schulen an der Regierung von Oberfranken, gemeinsam mit den Jurymitgliedern und Laudatoren Dr. Thomas Mück-Rönsch (Sachgebietsleiter Förderschulen), Kathrin Sigg (Regierungsschuldirektorin), Thomas Bordfeldt (Berater Digitale Bildung), Martina Kurzac (SMV-Fachreferentin Förderschulen) und Uwe Wagner (Berater Digitale Bildung Mittelschulen).

Stefan Kuen gratulierte den Preisträgern und würdigte die vielen guten – und gruseligen – Ideen und deren Umsetzung in Kurzfilmen. Im Mittelpunkt der Filmgeschichten standen nicht nur die Gespenster, Hexen oder vermeintlich übernatürliche Wesen, sondern die SMV. Die Schülerinnen und Schüler der SMV klären unheimliche Fälle auf, suchen Lösungen und integrieren sogar Geister in ihren Schulalltag.

 „Neben euren tollen Geschichten merkt man, mit wie vielen kreativen Ideen, Tricks und Engagement ihr eure Filme gestaltet habt“, betonte Kuen bei der Preisverleihung. „Und vor allem sieht man an den Ergebnissen, was ihr als Schülerinnen und Schüler mit der SMV erreichen könnt.“

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